Sonntag, 8. September 2019

Rezension zu "Sal" von Mick Kitson


Titel: Sal
Autor: Mick Kitson
Gerne:  Roman
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Format: Hardcover
Erschienen: August 2019
Umfang: 348 Seiten


Portrait zum Autor:
Mick Kitson wurde in South Wales geboren und wuchs in London auf. Nach dem Studium arbeitete er als Journalist und wurde dann Englischlehrer. Heute lebt er in Fife, Schottland, und liebt das Fliegenfischen. »Sal« ist sein erster Roman

Klappentext:
Zwei Mädchen verstecken sich in den schottischen Highlands.
Sal ist 13, und sie weiß, wie man ein Kaninchen abzieht, ein Feuer macht und einen Unterstand baut, schließlich hat sie sich genug YouTube-Videos angeschaut und die Flucht in die Wildnis von langer Hand geplant. Jetzt muss sie zeigen, dass sie sich und ihre kleine Schwester Peppa durchbringen kann.
Sal ist zwar selbst noch ein Kind, doch als ihre kleine Schwester Peppa zehn Jahre alt wird, weiß sie genau, was sie tun muss: Sie muss sie vor dem Freund ihrer Mutter schützen, denn in diesem Alter hat es bei ihr angefangen. Ein Jahr hat sich Sal auf die Flucht vorbereitet, und nun versteckt sie sich mit ihrer kleinen Schwester Peppa bestens ausgerüstet im Wald. Die Einzige, die weiß, wo sie sind, ist die Deutsche Ingrid, die ebenfalls in der Natur lebt. Doch wer sagt, dass Hexen immer böse sind?
Ein Roman über die Liebe zwischen zwei Schwestern, die Verantwortung, die Kinder schon in jungen Jahren auf sich nehmen, die Schönheit der schottischen Landschaft und das Überleben in der Natur.

Quelle und mehr Infos auf Kiepenheuer & Witsch


Cover und Gestaltung:
Das Cover zeigt eine hügelige, grüne, leicht nebelige Landschaft mit einem See im Vordergrund und zwei Mädchen, die scheinbar Wandern. Es ist recht schlicht gehalten, macht aber trotzdem neugierig auf die Geschichte.

Sprache und Stil: 
Die Sprache ist sehr einfach und hinterlässt den Eindruck, als würde ein Kind die Geschichte erzählen. Anfangs musste ich mich erstmal an diesen Stil gewöhnen, aber je weiter ich las, desto besser gefiel es mir und machte die Geschichte sehr authentisch.

Eigene Meinung:
Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte über ein sehr starkes und kluges Mädchen, Sal, die schlimmes erleben musste, und anstatt daran zu zerbrechen, einen Plan schmiedete und Dinge lernten, um aus der ihrer Lebenssituation zu fliehen. Jedoch tat sie dies nicht für sich, nicht nur, sondern vor allem, um ihre geliebte kleine Schwester zu beschützen. Abgesehen von der hoch emotionalen Story, fand ich toll, dass man als Leser sehr plastisch die Natur Schottlands beschrieben bekommt uns sehr viele interessante Survival-Tipps bekommt. Das Ende hätte ich mir nicht anders wünschen können. Es ist für die Geschichte sehr passend, nicht zu kitschig und doch zufriedenstellend.

Fazit: Rund um ein gelungenes Buch, über die tiefe Bindung zwischen Schwertern und den eisernen Überlebenswillen.

Empfehlung: Für Leser, die gerne emotional anspruchsvolle Bücher lesen, wobei das es sehr neutral, kritisch und reflektiert geschrieben ist.



Eure 

Dienstag, 20. August 2019

Gemeinsam Lesen



Heute mache ich mal wieder bei der Aktion "Gemeinsam Lesen" vom Blog Schlunzenbuecher mit =)


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese zurzeit "Sal" von Mick Kitson und bin auf der Seite 205.

 Klappentext:
Sal ist 13, und sie weiß, wie man ein Kaninchen abzieht, ein Feuer macht und einen Unterstand baut, schließlich hat sie sich genug YouTube-Videos angeschaut und die Flucht in die Wildnis von langer Hand geplant. Jetzt muss sie zeigen, dass sie sich und ihre kleine Schwester Peppa durchbringen kann. Sal ist zwar selbst noch ein Kind, doch als ihre kleine Schwester Peppa zehn Jahre alt wird, weiß sie genau, was sie tun muss: Sie muss sie vor dem Freund ihrer Mutter schützen, denn in diesem Alter hat es bei ihr angefangen. Ein Jahr hat sich Sal auf die Flucht vorbereitet, und nun versteckt sie sich mit ihrer kleinen Schwester Peppa bestens ausgerüstet im Wald. Die Einzige, die weiß, wo sie sind, ist die Deutsche Ingrid, die ebenfalls in der Natur lebt. Doch wer sagt, dass Hexen immer böse sind? Ein Roman über die Liebe zwischen zwei Schwestern, die Verantwortung, die Kinder schon in jungen Jahren auf sich nehmen, die Schönheit der schottischen Landschaft und das Überleben in der Natur.
Quelle und mehr Infos auf KiWi-Verlag.de

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Am nächsten Morgen war es echt kalt, und Peppa und ich blieben im Bett, kuschelten uns aneinander und schwatzten." (Kitson, Mick: Sal, S. 205)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das Buch gefällt mir bisher sehr gut. An die Sprach musste ich mich erstmal gewöhnen, da es so geschrieben ist, als hätte ein dreizehnjähiges Mädchen es geschrieben. Ansonsten ist es sehr interessante Geschichte über zwei Mädchen, die versuch in der Wildnis Schottlands zu überleben, aber vor allem über Geschwisterliebe. 

4.Welches Buch war für dieses Jahr dein größter Flopp und warum?

Einen richtige Flopp habe ich dieses Jahr noch nicht gelesen. Spontan fällt mir nur "Die Reinsten" von Thore D. Hansen ein, da es mich leider nicht fesseln konnte und ich es vorerst abgebrochen hatte. Es geht um eine Zukunftsvision, in der eine KI die Kontrolle über die Menschheit hat. An sich ein gute Romanidee, die mich sehr neugierig gemacht hat, aber die Umsetzung mich nicht überzeugen konnte. Trotzdem würde ich es nicht als Flopp bezeichnen und dem Buch sicherlich noch eine Chance geben.

Was liest du?
Welches Buch war für dich ein Flopp?

Liebe Grüße


Montag, 19. August 2019

Rezension zu David Safir "Traumprinz"


Titel:  Traumprinz
Autor: David Safir
Gerne:  Romantik, Komik
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Erschienen: 2016
Umfang: 309 Seiten

Portrait zum Autor: David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Happy Family" und "Muh" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.
Quelle:  rowohlt.de

Klappentext:  Du findest keinen? Mal dir einen!
Welche Frau würde sich nicht gerne den perfekten Mann malen? Die verträumte Comiczeichnerin Nellie hat schlimmen Liebeskummer, als ihr zufällig eine alte tibetische Lederkladde in die Hände fällt. In die zeichnet Nellie ihren Traumprinzen: stark, edel und dreitagebärtig. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, hat der Prinz das Zeichenblatt verlassen und steht leibhaftig vor ihr. Mit Schwert und Kettenhemd. Gemeinsam mit dem ungestümen Prinzen namens Retro macht Nellie sich in Berlin auf die Suche nach dem Geheimnis der magischen Kladde. Denn alles, was man in sie hineinzeichnet, erwacht zum Leben. Dabei erlebt das ungleiche Paar jede Menge Abenteuer: Nellie und Retro kämpfen gegen Skinheads, sie fliehen vor der Polizei und stellen fest, dass böse Kräfte mit der Magie der Lederkladde die Welt zerstören wollen. Das größte Abenteuer jedoch, das die beiden zu bestehen haben, ist das der Liebe.

 Quelle und mehr Infos auf rowohlt.de

Cover und Gestaltung:
Das Cover ist in dem für den Autor typischen Gelb gehalten. Die comichafte Zeichnung spricht mich sehr an und macht neugierig auf die Geschichte. Besonders gefällt mir der scheinbare Widerspruch von Titel und Zeichnung, bei dem entgegen dem klassischen Rollenbild die Frau den Traumprinz auf Händen trägt.
Der Comiclook wird im Buch beibehalten. Zeichnungen, passend zum Text, lockern die Textstruktur auf und visualisiert das Erzählte sehr humoristisch. Nicht nur der Inhalt brachte mich immer wieder zum Lachen, auch die Bilder hatten Mitschuld.  

Sprache und Stil: 
Locker und leicht wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Protagonistin Nellie erzählt.

Eigene Meinung:
Seit ich „Mieses Karma“ und „Die Ballade von Max und Amelie“ gelesen hatte, bin ich ein großer Fan vom David Safier und habe mich sehr auf „Traumprinz“ gefreut. Wie erhofft ist das Buch sehr lustig, romantisch und hat auch seine spannenden Momente. Die wunderbar fantasievolle Geschichte lebt von der liebevollen Gestaltung der Charaktere, die durch die tollen Zeichnungen bereichert wurde, und der nachvollziehbaren Entwicklung des Einzelnen. Während Nelli eine tolle Protagonistin ist mit ihren sehr menschlichen kleinen Schwächen, habe ich mich in die kleine Evila verliebt, die nicht nur eine eigene Charakterentwicklung durchmacht, sondern auch maßgeblich Lenny positiv beeinflusst. Von Anfang bis Ende hatte ich viel Spaß beim Lesen.  

Fazit:
Ein großartiges, lustig und romantisch Buch gespickt mit vielen tollen Charakteren, Fantasie und Spannung.

Empfehlung:
Für alle Leser (egal ob sie ihren Traumprinzen schon gefunden haben oder nicht), die auf der Suche nach einer lockerleichten lustigen Sommerlektüre sind, die gerne die Realität mit Phantasie versüßen.

Bewertung:
Ganz klar: 5 von 5 MBs